Range Rover 11 festival Die Presse
hello fashion - hello jury!

In Kooperation mit Die Presse und 11 festival for fashion & photography feierte der EVOQUE NextGen Award seine Premiere bei der EVOQUE Fashion Night am 6/6/2011.

In der Show der besten Mode-Talente wurde dem designaffinen Publikum ein atemberaubender Blick in die Fashion-Zukunft gewährt. Die meisten Votes der Online-Jury – und damit den EVOQUE NextGen Award – sicherte sich Elizaveta Fateeva! Platz 2 geht an das Design-Duo FEMME MAISON – an dritter Stelle konnten sich Natures of Conflict behaupten. Diese ausgezeichneten Designer erhalten unter anderem die Chance, ihre Arbeit mit einem Shooting in der Tageszeitung Die Presse einem breitem Publikum vorzustellen.

Range Rover Evoque
Das Online-Publikum hatte die schwierige Aufgabe, aus diesen acht herausragenden Designern bzw. Design-Teams die Gewinner des EVOQUE NextGen Awards zu küren.

Alice Müller

 

Anna-Kirsten Krambeck

 

Doris & Madeleine Bujatti

 

Elizaveta Fateeva

 

FEMME MAISON

 

MAGDALENA MARIA KOHLER

 

NATURES OF CONFLICT

 

Tanja Bradaric & Taro Ohmae

 
Österreich ist ein Land modischer Höchstleistungen. Die acht besten Talente aus den besten Modeausbildungsstätten des Landes wurden von einer Jury unter dem Vorsitz von Wendy & Jim gescreent und für den EVOQUE NextGen Award nominiert.

Alice Müller

Kleider machen Leute – das scheint allgemein bekannt. Dass Kleider auch Orte machen hat sich noch nicht zum Sprichwort gemausert. Alice Müller untersucht genau diese Funktion der Kleidung nicht erst seit Ihrer Arbeit „Trespassers“. Die Grenze zwischen sozialem und persönlichem Raum zu überschreiten, verlangt nämlich einen Dresscode, den viele kennen, aber kaum jemand benennen kann – was passiert, wenn man diese Konventionen als inspirierenden Gegenpol definiert, zeigt Alice Müllers Arbeit zwischen Irritation und Norm.

www.alicemueller.at

Alice Müller

Anna-Kirsten Krambeck

Rollenmuster in Frage zu stellen, ist eine gleichermaßen schwierige wie endlose Idee – gerade wenn man sich in der Modewelt bewegt. Denn dort werden bei allem avantgardistischen Getue zwischen 80er-Jahr-Androgynität und Yesteryear-Metro-Sexualität letzten Endes die gleichen Männlein-Weiblein-Klischees der letzten 200 Jahre immer wieder zementiert und unter dem Deckmantel des Trends neu interpretiert. Anna-Kirsten Krambeck hat sich just dieses Minenfeld der Geschlechterrollen zur Arbeitsnische erkoren und setzt dort ihre Ideen, Überlegungen und Gegenpositionen gekonnt um – und ins rechte Licht.

Anna-Kirsten Krambeck

Doris & Madeleine Bujatti

Dass Geschwister gemeinsam viel erreichen können, wissen wir seit Hänsel und Gretel – dass Geschwister, die in der gleichen Branche agieren, sich gegenseitig zu Höchstleistungen beflügeln, haben uns die Schumi-Brüder gezeigt. Die beiden Bujatti-Schwestern Doris und Madeleine demonstrieren mit ihrer Arbeit auf dem Laufsteg, welche kreativen Kräfte freigesetzt werden, wenn geschwisterliches Konkurrenzdenken im gemeinschaftlichen Gestalten auf höchstem handwerklichen Niveau verarbeitet wird.

Doris & Madeleine Bujatti

Elizaveta Fateeva

Russiche Wurzeln, in Lettland aufgewachsen, in Sachen Fashion von zwei Belgiern (Raf Simons und Veronique Branquinho) und einem Deutschen (Bernhard Willhelm) in Wien (an der Angewandten) ausgebildet – und zuletzt mit dem Swiss Textiles Award ausgezeichnet – Internationalität ist für Elizaveta Fateeva Standard. Weit über jedem Standard bewegt sie sich mit Ihren Entwürfen, die inspiriert von Architektur und mit handverlesenen Accessoires die Imagination der Trägerinnen und Betrachter herausfordern.

Elizaveta Fateeva

FEMME MAISON

Die Tage, da „FEMME MAISON“ vorwiegend mit Louise Bourgeois’ Bildern assoziiert wird, scheinen gezählt: unter dem gleichen Titel machten Franziska Fürpass und George Bezhanishvilli 2010 erstmals von sich reden. Natürlich hatte Bourgeois keinen unwesentlichen Einfluss auf das Schaffen der beiden – denn nur auf dem besten Nährboden gelingt die zeitgemäße Interpretation von getragener Fashion als Kombination aus Schutz, Oberfläche und eigener Welt.

Femme-Maison

FEMME MAISON

MAGDALENA MARIA KOHLER

Hinter Trikoton steckt Magdalena Maria Kohlers einfach brillante Idee: in wundervoll gefertigte Kleidungsstücke werden ausgewählte Ton-Spuren integriert – Unikate entstehen. Seit ihrem Diplom 2009 bei Valeska Schmidt-Thomsen und Stephan Schneider in Berlin entstehen zusätzlich unter dem Label „MAGDALENA MARIA KOHLER“ Herrenkollektionen die sich dem Thema „Heimat“ – als bewusste Wahrnehmung des Alltags im Zusammenspiel mit verspielten Zügen aus der Kindheit – verschrieben haben. Dadurch wirken Kohlers Outfits niemals streng, sondern sind von weichen Zügen geprägt.

www.mmkohler.com

MAGDALENA MARIA KOHLER

NATURES OF CONFLICT

Unter diesem Namen gestalten Kathrin Lugbauer und Nora Berger seit 2008 ihre gemeinsamen Kollektionen im Graubereich zwischen Fashion und Performance – als Grenzgänger zwischen Kunst und Mode lassen sich die beiden Absolventinnen der Modeklasse von Raf Simons und Veronique Branquinho ungern von der einen oder anderen Seite völlig einnehmen. Gerade die Bruchlinien zwischen den vermeintlich getrennten Disziplinen scheinen es beiden angetan zu haben.

www.naturesofconflict.com

NATURES OF CONFLICT

Tanja Bradaric & Taro Ohmae

Japan trifft Kroatien – was bei der Fußball-WM 2006 noch torlos unentschieden endete, ist mit Tanja Bradaric und Taro Ohmae ein Fashion-Dreamteam fern grölender Massen. Auf leisen Pfoten und ohne Skandale arbeiten die beiden – oft gemeinsam, hin und wieder allein – an ihren Karrieren, Kollektionen und Ideen. Bradaric hat das Stricken – natürlich im großen Stil – für sich perfektioniert und zahlreiche Preise damit gewonnen, während Ohmae nach dem Boost durch den Gewinn des Swarowski Crystallized Awards auch in seiner Heimat zum Insider-Tipp der nächsten Saisonen wurde.

Tanja Bradaric & Taro Ohmae
Der erste Platz war bis zuletzt heiß umkämpft – am Schluss trennten Siegerin Elizaveta Fateeva und die Zweitplatzierten, FEMME MAISON, nur rund 80 Stimmen. Mit Respektabstand auf das Spitzenduo konnte sich Natures of Conflict auf dem dritten Platz behaupten.
1.
25%
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Kreativität braucht eine Bühne. Junge österreichische Modedesigner brauchen eine Schnittstelle zur Welt, für die sie arbeiten – zu den Fashion-Aficionados, zu den Doyens der Szene und zur Wirtschaft. Der neue EVOQUE NextGen Award ist diese Bühne, die Talente vor den Vorhang und mitten in eine internationale Karriere holt.
award
Eine Expertenjury unter dem Vorsitz von Wendy & Jim hat die vielversprechendsten Prospects nominiert, die 2011 auf einen EVOQUE NextGen Award hoffen konnten. Und Sie, die Publikumsjury, haben online abgestimmt.
online jury
Als Publikumsjury lag es in Ihrer Hand, welche der acht Nominees Awards gewinnen werden. Wer fleißig mitgevotet hat, gehört vielleicht selbst zu den glücklichen Gewinnern einer dieser Preise:
1 Fashion Weekend mit dem neuen RANGE ROVER EVOQUE
in Mailand
2 Land Rover Experience Fahrtrainings
7 x 2 VIP Eintrittskarten zur EVOQUE Fashion Night am 6/6/2011
preise
Im Rahmen der EVOQUE Fashion Night ins Rampenlicht – dieser Traum wurde für fünf Nominees wahr. Die drei beliebtesten Kollektionen kamen zusätzlich mit einem professionellen Shooting in die Tageszeitung Die Presse. Elizaveta Fateeva erhielt außerdem 5.000 Euro, um neue Fashion- Projekte umsetzen zu können.